Nabelschnur zwischen Redaktion und Leser

WR Dortmund, 10.10.2004 / POLITIK / MANTEL


Dortmund. Von Dortmunds Opernintendantin Christine Mielitz gab es gestern spontan ein Küsschen für WR-Chefredakteur Frank Bünte. Es war ein kleines Dankeschön für seine langjährige Verbundenheit zu dem Haus, in dem am Morgen die Rundschau-Revue "Zehn Jahre Tipp des Tages" gefeiert wurde.

Frank Bünte, geistiger Vater der täglichen Rubrik in der Westfälischen Rundschau, gab den Dank weiter an die Leserinnen und Leser, die in all den Jahren geschrieben und um Rat gefragt haben. Sie waren ebenso wie Kollegen und Freunde des scheidenden Chefredakteurs ins Dortmunder Opernhaus eingeladen.

In einer kurzen, sehr persönlichen Ansprache bezeichnete Bünte den "Tipp des Tages" als "wichtige Nabelschnur zwischen der Redaktion und den Lesern". Geradezu seismographisch könnten die Journalisten hier ablesen, was die Menschen beschäftigt. Arbeit, Gesundheit, Rente, Streit mit der Familie oder dem Nachbarn: Die Themen der Ratsuchenden sind vielfältig.

Das stellte auch das Bühnenprogramm auf beschwingte und bisweilen augenzwinkernde Art unter Beweis. Vom "Hömma-Chor" gabs musikalische Tipps zum sorglosen Leben im Revier und Martin F. Risse plauderte als gut aufgelegter Hausmeister über Wohnanlagen und Mietervollversammlungen. Von Nachbarn und kleinen Gemeinheiten wusste schließlich auch Lioba Albus alias "Frau Mittelkötter" zu erzählen.

Das gefiel im übrigen auch den beiden WAZ-Gesellschaftern Anneliese Brost und Günter Grotkamp sowie den Geschäftsführern der WAZ-Gruppe, Dr. Erich Schumann, Lutz Glandt, Dr. Detlef Haaks und Bodo Hombach; vor allen aber den mehreren hundert WR-Lesern, denen diese Revue gewidmet war.

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Eigener Bericht