Erfrischendes und lockeres "2. Chorfestival" im Wildwald

WR Neheim-Hüsten, 27.08.2006   Von Julius Kolossa
Der Männerchor "Cäcilia" Voßwinkel konnte bei seinem zweitägigen 2. Chorfestival gut 550 Besucher registrieren. Das locker aufgezogene Festival kam sehr gut an. (WR-Bild: Julius Kolossa)
Voßwinkel. Der MC "Cäcilia" Voßwinkel ist in seinen Bemühungen, Freundschaftssingen der etwas anderen Art zu bieten, auf dem richtigen Weg. Mit dem 2. "Chorfestival" am Freitag/Samstag im Wildwald wurde ein bunter musikalischer Querschnitt in lockerer, aber qualitativ guter Intonation geboten.

"Lehen sie sich zurück und erleben sie entspannt die gesamte Palette der gebotenen Musik" begrüßte Thomas Wittmann die Besucher. Das zweitägige Chorfestival wurde am Freitag mit dem "Abend der jungen Stimmen" eröffnet. Mal mit, mal ohne Klavierbegleitung wußten der "Kleine Chor Voßwinkel", die "Young Generation" und die "Dreamboys" (Kommentar von Cäcilia-Chorleiter Stefan Risse: "Das ist geballte musikalische Erotik") zu gefallen. Klassiker waren ebenso zu hören, wie neue Chorliteratur, die teilweise mit afrikanischer Trommelbegleitung noch mehr zündenden Rhythmus bekam. Chorleiter Stefan Risse führte munter durch das Programm, präsentierte die einzelnen Gruppen mit lustigen, aber durchaus sachlich gehaltenen Informationen.

Der Samstag stand mehr im Zeichen der Meisterchöre. "Amicitia" Garbeck unter Hartwig Diehl intonierte die schwierige "Diplomatenjagd", die Sanssouci aus Holzen und die Eintracht aus bruchhausen im Block ein Waldprogramm, das durch ein afrikanisches Lied ergänzt wurde. Und mit den Beachboys verglichen sich gekonnt und locker die "Men at voice". Zu den Höhepunkten zählte der Auftritt des Dortmunder "Hömma-Chors" unter Leitung von Martin Risse (Bruder von Stefan Risse). Seine "Madenballade" und "Das fiese Fis" imponierte durch hohe Schwierigkeitsgrade.